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Zwei Jahre intensiver Forschung und Vorarbeit stecken in insight, dem visionären multimedialen Projekt des renommierten delian::quartetts in Kooperation mit den Video-Künstlern von Piedra Muda LAB, created by Marc Molinos and Alberto De Gobbi.
Das Ergebnis: Ein atemberaubendes Format, das die ebenso vielschichtige wie berührende Musik in Bachs „Kunst der Fuge“ in Echtzeit und wissenschaftlich fundiert strukturell sichtbar macht. 

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Rilke

Rilke. Fühlen, wie die Vögel fliegen

Längst genießen die literarisch-musikalischen Ausflüge unseres delian::quartetts einen herausragenden Ruf bis über die deutschsprachigen Grenzen hinaus. Dank der aufwändig gestalteten, „glückhaften Verbindung von Musik und Wort“ (Fuldaer Zeitung) avancierten sie zu echten Publikumslieblingen. 
Die Kulisse für Rilke. Fühlen, wie die Vögel fliegen ist Rainer Maria Rilkes einziger Roman, „Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“. Darin fasst der große Dichter in eine poetische und empfindungsreiche Sprache, was jede und jeden von uns betrifft: die Suche nach Identität und Sinn und die Auseinandersetzung mit Schicksal und Leben, Tod und Krankheit, Angst und Verzweiflung, Liebe und Einsamkeit, Sprache und Wirklichkeit, Mensch und Gott.

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Parallels

Parallels heißt das innovative und beziehungsreiche Konzert-Format unseres delian: :quartetts, in dem Klassik und Jazz sich die Hände reichen. Nicht als gefälliger „Crossover-Smoothie“, sondern als Dialog zweier Welten in ihrer Reinform. Unerwartet nahtlos fügen sich beide ineinander – für den Hörer eine außergewöhnliche Reise…
Ausgangspunkt unserer Idee sind Haydns „Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“. Der Überlieferung nach wurde dieses singuläre Werk uraufgeführt mit gesprochenen Betrachtungen über jedes der sieben Bibelworte vor der zugehörigen Musik. Und auch heute noch werden „Die sieben letzten Worte“ gerne mit meditativen Lesungen zwischen den musikalischen Sätzen versehen.
Was nun, wenn unser delian::quartett auf Sprache verzichtete und die tradierte Reihenfolge umkehrte? Wenn wir die große, alte Komposition aus dem kirchlichen Passionskontext lösten und eine neue, junge Musik meditieren ließen über Haydns wortlos bewegende Klangrede? Der Gedanke, die Vergangenheit in Zwiesprache zu bringen mit dem einen, persönlichen Augenblick des Konzerts, faszinierte uns auf der Stelle.

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Shakespeare

Shakespeare. Begegnungen

Mit Shakespeare. Begegnungen, erdacht als Auftragsprojekt für das Shakespeare Festival 2023, gehen wir neue Wege: Erstmals begann unser delian::quartett die konzeptionelle Arbeit ausgehend von der Musik. Auf diese Weise verliehen wir unserer Reise durch das Universum des genialen Elisabethanischen Dichters William Shakespeare eine dramaturgische Geschlossenheit trotz der vielfältigen literarischen Quellen.
Zwei große Streichquartette von geradezu bildhaftem Affekt führen durch unser außergewöhnliches Format und sind eine eindrucksvolle Bühne für Shakespeares Kunst. Überraschend stimmig fügt sich das zeitlich so weit entfernte achte Streichquartett Dmitri Shostakovichs in die Texte. Und sogar Felix Mendelssohn Bartholdy entfaltet bei unserem delian::quartett eine unerwartete Wirkung. Sein revolutionäres sechstes Streichquartett lässt jeden Sommernachtstraum hinter sich. Schicksalsschwer und hoch emotional, entstand jenes letzte 
vollendete Werk des Komponisten unter dem Eindruck des Todes seiner geliebten Schwester Fanny.

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Brecht

Brecht. Vergnügungen

Eine Große wie Angela Winkler an der Seite unseres delian::quartetts zu haben, verpflichtet uns geradezu, alle 
Facetten zu nutzen, die diese Zusammenarbeit uns bietet. Und so wird unser eindrucksvolles Brecht-Projekt sowohl mit Lesungsteilen aufwarten als auch mit Angela Winklers Gesangskunst, ganz in der Tradition Lotte Lenyas.

Ein berührendes Beispiel hierfür läßt sich etwa unter https://www.youtube.com/watch?v=M_SKgKw6Rg0
nachhören… Ein Anliegen ist die Auswahl der Texte Brechts, die die musikalischen Teile dramaturgisch miteinander 
verbinden und deren zeitlose Aktualität berühren wird. 

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