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Utopia
Das delian::quartett freut sich auf die neue Zusammenarbeit mit Ute Lemper.

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Projekte
Was macht ein echtes Delian-Projekt aus?
Eine Leidenschaft des delian::quartetts besteht darin, sich (neben dem "normalen" Kerngeschäft als Streichquartett) dort zu tummeln, wo bislang noch niemand war.
Das beginnt mit einer verrückten Idee. Einem verwegenen Einfall jenseits ausgetretener Pfade. Der Rest ist aufwändige Recherche und sorgfältige konzeptionelle Arbeit – ein bisweilen monatelanger Weg querfeldein.
Und am Ende steht ein Abenteuer, das die Schöpfer selbst gerne auf der Bühne erfahren wollten: Eines jener außergewöhnlichen, oft genreübergreifenden, heutigen Formate, für die das delian::quartett weithin gerühmt wird: innovativ, liebevoll gestaltet, berührend, erhellend, amüsant und immer unverwechselbar. Ein Erlebnis, das man zu Hause auf dem Sofa vergebens suchen wird.
Neugierig? Vorhang auf…
Biographie
Adrian Pinzaru | Violine
Andreas Moscho | Violine
Lara Albesano | Viola
Hendrik Blumenroth | Violoncello
„Originell und esprit-gefüttert, dramaturgisch gewagt und inhaltlich aufregend: selbst langjährige Stammbesucher der Konzertreihe werden in ihren Erinnerungen kaum fündig werden, wenn sie nach einem Abend suchen, in dem alle diese Eigenschaften so kunstvoll und überzeugend miteinander verwoben waren wie beim Auftritt des Delian Quartetts […] Bräuchte es einen Beweis für die außerordentliche Klasse des Ensembles – in diesen atemlosen Sekunden schien er mit der Kraft einer Supernova auf. […] Dank fürs Öffnen einer neuen Tür in die Musikwelt.“ (Süddeutsche Zeitung)
Der Namenspatron des delian::quartetts ist der griechische Gott Apollon, der als Gott der schönen Künste, der Musen, besonders der Musik, verehrt und nach seinem Geburtsort, der Insel Delos, auch Delian genannt wurde.
Seit seiner Gründung 2007 verzeichnet das delian::quartett von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierte Auftritte in ganz Europa, in China und – als Kulturbotschafter des Goethe-Instituts – bis nach Afrika. Sein Debüt 2009 in der Berliner Philharmonie wurde schon nach dem Eröffnungsstück mit stehenden Ovationen aufgenommen. Gastspiele führen das Ensemble seither an Spielorte wie Konzerthaus Berlin, Alte Oper Frankfurt, Prinzregententheater München, Unione Musicale Turin, Konzerthaus und Musikverein Wien, Tonhalle Zürich, Beethovenfest Bonn, Kissinger Sommer, Ludwigsburger Schlossfestspiele, Meraner Musikwochen, Rheingau Musik Festival, Salzburger Festspiele, Schleswig-Holstein Musik Festival, Schubertiade Roskilde und viele mehr. Seine unkonventionelle und beziehungsreiche Programmgestaltung hat die Konzert-Projekte des delian::quartetts längst unverwechselbar und zu einem Markenzeichen des Ensembles gemacht.
Eine rege Zusammenarbeit verbindet das Quartett mit Rundfunkanstalten wie SWR, HR, WDR, Catalunya Música, Radio France, Danmarks Radio, BR, NDR, SR, ORF oder Deutschlandfunk. Die CD-Einspielungen des Ensembles für das Label OehmsClassics belegten Top-Plätze in den Klassikcharts, waren CD-Tipps verschiedener Rundfunkanstalten und wurden mehrfach in die Album Selection der Lufthansa gewählt. Seine zweite CD mit Musik Joseph Haydns erhielt 2010 eine Nominierung für den Echo Klassik. Die bejubelte Darbietung von Chaussons Konzert für Violine, Klavier und Streichquartett op. 21 mit dem delian::quartett, Liza Ferschtman und Benjamin Moser wurde 2018 als Live-Mitschnitt in die Jubiläums-Edition Klavier-Festival Ruhr aufgenommen. Im selben Jahr erschien die Doppel-CD „Cantai“ mit Bachs „Kunst der Fuge“ und Stefano Pierinis für das delian::quartett geschriebenem Werk „Cantai un tempo…“. Jene Einspielung erhielt unter anderem die maximalen fünf Sterne im italienischen ARCHI magazine und eine Nominierung für den OPUS KLASSIK 2019.
Ein großes Engagement des delian::quartetts gilt der Erweiterung des Repertoires. Es gestaltete die Uraufführung von Werken der Komponisten Alberto Colla, Per Arne Glorvigen, Gabriel Iranyi, Christian Jost, Stefano Pierini und Uljas Pulkkis; die meisten jener Kompositionen sind ihm zugeeignet. 2019 widmete Aribert Reimann dem delian::quartett und der Sopranistin Claudia Barainsky sein letztes vollendetes Werk, seine Bearbeitung von Schumanns Liedzyklus „Frauenliebe und Leben“, die die Künstler in der Berliner Philharmonie uraufführten. 2024 publizierte das legendäre Label ECM Records das Album „Im wachen Traume“, unter anderem mit der Ersteinspielung dieses Werks. Als „originelle Platte von seltener Schönheit“ (nikonland.it) ist „Im wachen Traume“ Klassik-Empfehlung, Must-listen, Choix Musical oder Sélection Disques verschiedener europäischer Rundfunkanstalten und Print-Medien sowie Teil der Longlist des Deutschen Schallplattenpreises. In der Süddeutschen Zeitung kürte der Rezensent Wolfgang Schreiber das Album zur schönsten CD des Sommers, das Magazin Fono Forum zeichnete es mit dem begehrten „Stern des Monats“ aus mit maximalen Wertungen in allen Kategorien.
Mit „Hey Klassik!“, dem Delian-Format für junge Leute und Junggebliebene, begeistert das Ensemble auch Konzert-Neulinge für die klassische Musik. Regelmäßig wirkte und wirkt das delian::quartett zusammen mit Künstler*innen und Ensembles wie unter anderen Gilles Apap, Fabio Bidini, Measha Brueggergosman, Gérard Caussé, der Deutschen Kammerakademie Neuss, Stella Doufexis, Andreas Frölich, Pavel Gililov, Bernd Glemser, Per Arne Glorvigen, Jens Harzer, dem Henschel-Quartett, Julia Hülsmann, Ralph Manno, Sergei Nakariakov, Ulrich Noethen, PiedraMudaLAB, Menahem Pressler, Dora Schwarzberg, Peter Shub, Peter Simonischek, Ulrich Tukur, Anatol Ugorski oder Angela Winkler. Mit dem großen Schauspieler Bruno Ganz teilten die Delians bis zu seinem Tod 2019 zehn Jahre ihrer künstlerischen Laufbahn in verschiedenen aufsehenerregenden Lesungsprojekten.
Seit 2017 verbindet die Mitglieder des delian::quartetts als Pirastro-Artists eine Partnerschaft mit dem renommierten Saitenhersteller. Adrian Pinzaru spielt eine Violine von Giovanni Battista Rogeri, 1699, großzügig weitergereicht durch Christine Anderson; Andreas Moschos Violine ist die Giovanni Battista Rogeri „Christmas“, um 1690. Die Viola von Alfonso Della Corte, 1884, von Lara Albesano ist eine private Dauerleihgabe.

Medien

Im wachen Traume
Schumann/Reimann
Byrd/Pierini
Purcell
mit Claudia Barainsky | Sopran
erschienen bei ECM
Education

Kinderkonzerte & Masterclasses
Eine Investition in die Zukunft ist die Weitergabe unmittelbar erworbenen Wissens um Kultur und Technik des Streichquartettspiels. Die Tradition des delian::quartetts reicht dabei zurück bis in die goldenen Zeiten des Amadeus- oder des Borodin-Quartetts.
Und, nicht anders zu erwarten, auch die knalllustigen Delian-Kinderkonzerte beschreiten eigene Wege.
Service
















